Kuba beschlagnahmte 2011 mehr als 9 Tonnen Drogen

Offizielle kubanische Medien, darunter die Regierungszeitung “Granma”, meldeten dass im Jahr 2011 insgesamt 9181 Kilogramm Drogen durch die kubanischen Behörden beschlagnahmt wurden.

Diese Zahl stellt laut der Regierung in Havanna einen Rekord der letzten sieben Jahre dar. Insgesamt wurden 399 Delikte bekannt, das sind ca. 291 mehr als zum Vorjahr. An mehreren Stränden seien Pakete mit Drogen gefunden worden, dabei hätte es sich zum großen Teil um Marihuana und kleine Mengen Kokain gehandelt. Als Verursacher gelten verunglückte Schnellboote und Kleinflugzeuge von Drogenkurieren.

Die USA seien zur Kooperation im Bereich der Drogenbekämpfung aufgefordert worden. Der Grund hierfür: Die Vereinigten Staaten seien der größte Verbraucher für Betäubungsmittel und wegen der hohen Nachfrage an Drogen das Ziel dieser Lieferungen. Die Routen des internationalen Drogenhandels würden daher immer verstärkter durch kubanisches Hoheitsgebiet führen.

Kuba ist nicht das einzige Land in Mittel- und Südamerika, welches plötzlich mit einem erhöhten Verkehr an Drogen konfrontiert wird. Bereits 2009 meldete Venezuela die Beschlagnahmung von 59 Tonnen (!) Betäubungsmittel, die Dominikanische Republik 6,8 Tonnen und Peru 14 Tonnen.


Erstellt am: 16.01.2012 um 13:13 Uhr - von: admin - Kategorie(n): Drogen


UN-Warnung: Weltweit immer mehr Designerdrogen

Weltweit gibt es immer mehr und immer neue Designerdrogen, die sich mehr oder weniger unkontrolliert verbreiten. Davor warnt derzeit die INCB, das Drogen-überwachungsgremium der Vereinten Nationen. Das Problem: Die Staaten hinken den Produzenten und Vertreibern der Drogen immer einen Schritt hinterher. Neue, noch unbekannte Drogen fallen nicht unter das Betäubungsmittelgesetz � und genau das nutzen Händler und so mancher Konsument aus. Allein in Europa gibt es derzeit 16 neue Designer-Drogen, in Japan sind es sogar 51. Als besonders gefährlich und besorgniserregend gilt Mephedron, das ähnlich wie Kokain oder Ecstasy wirkt, aber billiger ist.


Erstellt am: 14.01.2012 um 18:35 Uhr - von: admin - Kategorie(n): Drogen


Drogen aus der Nasensprayflasche

Ein beängstigender Trend hat die deutschen Strafanstalten erreicht: Zahlreiche Häftlinge schnupfen als Droge eine milchige Flüssigkeit aus Nasensprayflaschen. Offenbar handelt es sich dabei um handelsüblichen Weichspüler, in dem sich die Substanz GBL befindet. GBL ist verwandt mit GHB, das auch unter Namen wie Liquid Ecstasy oder K.o.-Tropfen bekannt ist. Wie der drogenähnliche Stoff in den Weichspüler kommt, ist bislang nicht geklärt. Der Industrieverband für Waschmittel und der Branchenführer Henkel betonen, dass ihre Waschmittel diesen Stoff nicht beinhalten. Erste JVA haben damit begonnen, Weichspüler nicht mehr an Häftlinge auszugeben und den Verbrauch von Nasenspray zu überprüfen.


Erstellt am: 14.01.2012 um 18:34 Uhr - von: admin - Kategorie(n): Drogen


Ecstasy schädigt nicht das Gehirn

Der Gebrauch von Ecstasy ist sicherlich nicht gerade gesundheitsfördernd, hirnschädigend wirkt die Droge jedoch nicht. Das ergab nun eine in den USA veröffentlichte Studie. In deren Rahmen ließen Wissenschaftler 52 Personen nach dem Konsum von Ecstasy testen und die Ergebnisse mit den Test-Resultaten von 59 Nicht-Konsumenten vergleichen. Zwischen beiden Gruppen konnten keine Unterschiede festgestellt werden. Die bisher vertretene Meinung, dass Ecstasy das Gehirn schädigt, ist damit widerlegt. Sie entstand offenbar aufgrund falscher Untersuchungsmethoden. Die Einnahme der Droge ist dennoch nicht empfehlenswert, da sie zu physischen Schäden führen kann.


Erstellt am: 14.01.2012 um 18:33 Uhr - von: admin - Kategorie(n): Drogen


16 Prozent mehr Autofahrer unter Drogeneinfluss in Österreich

Im letzten Jahr ertappte die österreichische Polizei 1.094 Autofahrer, die unter Drogeneinfluss fuhren – und damit 16,4 Prozent mehr als noch im Jahr 2009. Das geht aus einer aktuellen Statistik des österreichischen Innenministeriums hervor. Die steigende Anzahl ertappter “Drogen-Lenker” ist zum einen auf verstärkte Schulungsmaßnahmen für Beamte, zum anderen aber auch auf eine tatsächlich gestiegene Anzahl an Drogenfahrten zurückzuführen. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) vermutet eine deutlich höhere Dunkelziffer. Und bringt daher zusammen mit der Bundespolizeidirektion Wien ab März im Rahmen eines Pilotprojektes Drogenvortestgeräte zum Einsatz.


Erstellt am: 14.01.2012 um 18:32 Uhr - von: admin - Kategorie(n): Drogen


Härteres Vorgehen gegen Drogen am Steuer gefordert

Immer wieder werden vor allem junge Männer bei Autofahrten unter Drogeneinfluss erwischt. Drastische Konsequenzen haben sie nicht zu befürchten – obwohl sie mit ihrem Handeln Menschenleben gefährden. Drogenfahrten gelten nämlich bis zum jetzigen Zeitpunkt als Ordnungswidrigkeit, nur die Führerscheinbehörde kann den Führerschein dauerhaft entziehen. Bis das geschieht, kann in vielen Fällen ein ganzes Jahr vergehen. Auf dem 49. Verkehrsgerichtstag forderte der ADAC daher neben anderen Experten ein härteres Vorgehen gegen Autofahrer unter Drogeneinfluss. Viele Experten sprechen sich für das “Stuttgarter Modell” aus, bei dem der Führerschein noch vor Ort beschlagnahmt und in kürzester Zeit entzogen wird.


Erstellt am: 14.01.2012 um 18:31 Uhr - von: admin - Kategorie(n): Drogen


High mit Badesalz?

Jedes Jahr kommen weltweit Dutzende neuer Drogen auf den Markt, die insbesondere unter jüngeren Drogenkonsumenten schnell Akzeptanz finden. US-Fahnder und Bundeskriminalamt (BKA) warnen nun vor neuen Drogen, die den vermeintlich harmlosen Legal High-Produkten zuzurechnen sind. Zwar sind diese Produkte (noch) legal, zum Beispiel in Form von Badesalz oder Kräutermischung, erhältlich – die Kräutermischungen können jedoch verheerende Nebenwirkungen haben. Denn nicht immer enthalten sie ausschließlich Kräuter, deren Wirkung im übrigen auch nicht zu unterschätzen ist. Immer wieder finden sich in den Produkten synthetische Cannabinoide, mit THC verwandte Stoffe, die künstlich hergestellt und den Kräutern beigemischt werden. Mittlerweile können die vermeintlich harmlosen Kräuterdrogen Nebenwirkungen wie Kreislaufversagen, Wahnvorstellungen, Muskelzerfall oder Nierenversagen aufweisen. Besonders obskure Mischungen haben bereits nachweislich zu Depressionen, Selbstverstümmelung und Selbstmord geführt.


Erstellt am: 14.01.2012 um 18:30 Uhr - von: admin - Kategorie(n): Drogen


Acamprosat nicht für Kokain-Therapie geeignet

Kokainabhängige Patienten können im Kampf gegen ihre Sucht nicht auf Acamprosat zählen. Die Substanz, die mit im Gehirn vorhandenen Neurotransmitter-Aminosäuren verwandt ist, wird erfolgreich bei der Therapie von Alkoholsucht eingesetzt. Eine aktuelle Studie am Department of Psychiatry der University of Pennsylvania School of Medicin ergab, dass das weiße Pulver bei Kokainabhängigen weder das Verlangen nach der Droge senkt noch die Nebenwirkungen eines Entzuges lindert. An der Studie teilgenommen hatten 66 kokainabhängige Patienten im Rahmen einer 9-wöchigen, Placebo-kontrollierten Studie. über acht Wochen mussten die Probanden dreimal täglich das Mittel einnehmen. Der Drogenkonsum in dieser Zeit wurde anhand von Urinproben getestet.


Erstellt am: 14.01.2012 um 18:30 Uhr - von: admin - Kategorie(n): Drogen


Konsum illegaler Drogen steigt weiter an

Schon seit vielen Jahrzehnten werden Drogen in allen Bundesländern deutschlands und darüber hinaus weltweit konsumiert und vertrieben. Trotz Präventionsmaßnahmen wie beispielsweise die Aufklärung über mögliche Nebenwirkungen von Drogen wie Cannabis, Kokain und LSD neigen vor allem Jugendliche dazu, die illegalen Substanzen zu konsumieren.

Im Januar 2012 brachte die Welt (online) einen Bericht über den weltweit auf über 200 Millionen Menschen angestiegenen Drogenkonsum heraus. Diese erschreckende Zahl wurde aus drei Studien, auf die sich das Wissenschaftsmagazin “The Lancet” stützte, gezogen. Besonders oft wird demnach Cannabis konsumiert.

Laut NWZ Online ist zudem Niedersachsen weiterhin das Bundesland in Deutschland, in dem die meisten Cannabis-Plantagen ausgehoben wurden. Im letzten Jahr waren es demnach 33 Indoor-Plantagen. Die gestiegene Zahl der entdeckten Plantagen kann aber auch auf die vermehrte und intensivierte, polizeiliche Verfolgung zurückzuführen sein.

Laut den Angaben der TKK (Techniker Krankenkasse) hat sich die Zahl der klinischen Einweisungen aufgrund von Drogenmissbrauch in den letzten zehn Jahren fast verdreifacht. Der Konsum von Drogen stellt somit eine ebenso hohe Belastung der Krankenkassen dar wie beispielsweise der Missbrauch von Alkohol. Kritiker sehen den Kampf gegen Drogen aller Art skeptisch – denn bislang wurden Gesetze, die Strafen regeln sollen, insbesondere zu Lasten der Konsumenten aufgesetzt. Händler selbst hingegen werden weniger stark angegangen, so heißt es.


Erstellt am: 09.01.2012 um 12:13 Uhr - von: admin - Kategorie(n): Drogen


Als Drogen werden Substanzen bezeichnet, die psychotrop wirken

Diese Wirkung verändert Bewusstseinszustände oder ruft Rauschzustände hervor. Der Konsum von Rauschmitteln ist fast ebenso alt wie die Geschichte der Menschheit. Seit jeher werden Drogen im Alltagsgebrauch als Genussmittel wie bei Koffein eingesetzt und für sich genutzt. Weitere in Deutschland gesellschaftlich anerkannte und legale Drogen sind Alkohol und Nikotin. Auch etliche Medikamente, die legal und rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind, können in der entsprechenden Dosierung Rauschzustände hervorrufen. Gerade durch den Einsatz legaler Drogen wie bei dem Alkohol, durch den Rauschzustände hervorgerufen werden sollen, besteht die Gefahr der Abhängigkeit. In Deutschland gibt es bis zu 1,3 Millionen Alkoholabhängige, wobei hier die Zahl der Dunkelziffer relativ hoch ist, da die Sucht durch die gesellschaftliche Akzeptanz nicht unbedingt als solche erkannt wird. Die Folgen können Leberzirrhose, Hirnleistungsstörungen, Polyneuropathie oder Schädigungen im Magen-Darmtrakt sein. Jährlich versterben etwa 40.000 Menschen an den Folgen eines Alkoholabusus. Ähnlich mit noch gravierenderen Folgen verhält es sich beim Rauchen. Etwa jeder vierte Erwachsene in Deutschland raucht regelmäßig, die Zahl wird im Drogen und Suchtbericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung auf 16 Millionen geschätzt. Schätzungsweise bis zu 140.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen des Tabakkonsums. Dazu zählen Krebserkrankungen aber auch Herzkreislauferkrankungen.
Weitaus weniger Menschen, etwa 200.000, werden von illegalen Drogen abhängig und sterben daran. Im weitesten Sinne werden auch Glücksspiel und Internet zu den nicht-substanzgebundenen potenziell abhängig machend bezeichnet. Internet und Glücksspiel wirken sich im Gehirn ebenso wie die substanzgebundenen Drogen auf das Belohnungszentrum im Gehirn aus.
Bei fast allen Abhängigkeitserkrankungen muss auf Wunsch des Erkrankten ein stationärer Entzug oder eine Entgiftung mit daran folgender Langzeittherapie beginnen. Teilstationäre oder ambulante Maßnahmen sind nicht unmöglich aber schwer umsetzbar, da eine Abkehr vom bisherigen Umfeld ausschlaggebend für den Therapieerfolg ist.


Erstellt am: 04.01.2012 um 7:25 Uhr - von: admin - Kategorie(n): Drogen


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