Immer mehr Jugendliche nehmen Drogen

Als Drogen bezeichnet man im heutigen Sprachgebrauch Substanzen und Mittel, die stark abhängig machen. Dabei bezieht man sich allerdings nicht nur auf harte Drogen, wie zum Beispiel Cannabis, Heroin, Ecstasy oder Kokain, denn auch Kaffee, Nikotin, Alkohol und Glücksspiele fallen unter die Rubrik Drogen. Die Abhängigkeit und Wirkung der jeweiligen Mittel ist dabei unterschiedlich. Die einen sind Dauerkonsumenten und lernen, mit der Abhängigkeit und Wirkung umzugehen. Die anderen sind Erstkonsumenten und werden mit der Wirkung nach der Einnahme sehr stark konfrontiert, indem sie immer wieder das Verlangen nach mehr verspüren. Die Drogen übernehmen die Kontrolle über den Körper und man kann es nicht beeinflussen. Auch die Abschottung vom Umfeld, Freunden und der Familie kann ein Indiz für die Einnahme von Drogen sein, da diese sich in ihrer eigenen Welt befinden und keine Hilfe zulassen. Laut einer Statistik greifen rund 1,6 Millionen Menschen in Deutschland zu Alkohol, 15 Millionen zu Nikotin und ungefähr 300.000 zu harten Drogen. Es ist schwer einzuschätzen, wie viele vom Glücksspiel abhängig sind. Im vergangen Jahr wurden mehr als 45.000 Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahre aufgrund des Einnehmens von Drogen, ins Krankenhaus eingeliefert. Das sind immerhin das doppelte, als im Jahr davor. Zur Zeit sind mehr Männer als Frauen vom Drogenkonsum betroffen. Eine Entwöhnung ist für die meisten Betroffenen immer sehr schwierig. Drogenberatungsstellen, Selbsthilfegruppen und Entzugskliniken können dabei helfen, den Drogennehmenden abzugewöhnen und wieder ins Leben zurück zuholen. Dabei spielt die Unterstützung des gesellschaftlichen Umfeldes eine große und wichtige Rolle.


Erstellt am: 23.01.2012 um 19:30 Uhr - von: admin - Kategorie(n): Drogen


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