Drogensucht

Es gibt viele Probleme in unserer heutigen Gesellschaft und Drogensucht ist eines davon. Von vielen Menschen wird der Konsum verschwiegen, denn sie schämen sich, darüber zu reden. Doch woher kommt diese Enthaltsamkeit? Schließlich handelt es sich bei Drogensucht um ein ernstzunehmendes Problem, das eine Therapie erfordert. Jährlich sterben zahlreiche Menschen an den Folgen ihrer Sucht, Tendenz steigend.
Auf der Arbeit gibt es Ärger mit Kollegen, der Chef fordert täglich Überstunden. Daheim angekommen geht es weiter – die Frau regt sich über schmutzige Wäsche auf. Anstatt den Tag zu genießen, wird jeder Moment zur Hölle auf Erden. Da erscheint dem Betroffenen plötzlich die Lösung: Drogensucht! Gemeinsam mit seinen kleinen bunten Freunden kann er abschalten und die Traurigkeit des Alltags ignorieren. Drogensucht ist ein Problem, dem sich jeder Betroffene stellen muss. Auf Dauer zerstören Drogen den Körper und verändern einen Menschen. Wer früher eine lebensfrohe Person war, kann durch Drogensucht zu einem traurigen Einzelgänger werden.

Wie alles begann
Oft fangen Betroffene schon früh mit dem Drogenkonsum an. Marco kann davon ein Lied singen, schon mit 17 Jahren begannen seine Leiden. In der Schule wurde er von seinen Mitschülern gemobbt, er war nicht sonderlich beliebt. Natürlich ging das Ganze nicht spurlos an ihm vorbei und seine Noten verschlechterten sich langsam. Daheim erlebte er die Hölle auf Erden, seine Eltern befanden sich mitten in einer Scheidung. Kein Wunder, wenn ihm da ein Angebot seines letzten Freundes verlockend erschien: Er bot ihm an, gemeinsam ein paar Pillen zu nehmen. Sie sollen eine Horrorshow zu einer Komödie wandeln können. Gesagt, getan. Marco gab seinem Freund etwas Geld und dieser besorgte einige Drogen. Gemeinsam schwebten sie auf Wolke 7, die Welt war plötzlich wieder in Ordnung. Natürlich wollte Marco dieses wunderschöne Gefühl immer wieder erleben, er kaufte sich bald täglich Pillen. Diese bezog er über seinen Freund, der ebenfalls süchtig war. Dann passierte, was kommen musste: Er nahm direkt vor der Schule Pillen ein und erschien dort in benebeltem Zustand. Den Lehrern fiel das sofort auf und er durfte sich bei der Schulleitung melden. Nach einer ärztlichen Visite wurde er von der Schule geworfen, seine Zukunft war dahin. Er hatte kein Geld mehr und musste seine Ersparnisse für ein Auto der Drogenklinik spenden – denn eine Therapie verschlingt gutes Geld. Hätte sich Marco von Beginn an mit den Folgen von Drogensucht beschäftigt, hätte es gar nicht dazu kommen müssen.

Drogen in der Gesellschaft
Dieses Thema wird verschwiegen, da keiner seine Drogensucht öffentlich zugeben möchte. Kein Wunder, denn Betroffene werden sofort negativ abgestempelt. Sie erhalten einen schlechten Ruf und keiner will mehr was mit ihnen zu tun haben. Nicht nur Jugendliche sind von diesem Problem betroffen. Auch vernünftige Erwachsene greifen zu Drogen – sogar hohe Führungskräfte von internationalen Unternehmen. Alltagsstress scheint wohl ein aufkeimendes Problem unserer Gesellschaft zu sein. Drogen werden als das letzte Mittel zur inneren Ruhe angesehen.

Fazit
Drogensucht ist ein ungelöstes Problem, das mehr Aufklärung bedarf. Gäbe es in unserer Welt mehr Liebe, würden sich nicht so viele Menschen hinter Drogen verstecken müssen.


Erstellt am: 09.11.2011 um 9:15 Uhr - von: admin - Kategorie(n): Drogen


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