Drogentherapie

Leider gibt es sehr viele Menschen, die Drogen konsumieren, darunter finden sich auch viele junge Menschen. Der Weg in die Abhängigkeit ist schnell beschritten, doch sich von der Sucht zu befreien ist dafür umso schwerer. Es gibt nur wenige Abhängige, die alleine den Ausstieg schaffen, viele schaffen dies aber nur mit der Hilfe einer Drogentherapie. Eine Drogentherapie ist eine therapeutische Maßnahme, die Suchtkranken den Weg aus der Abhängigkeit ermöglichen soll. Bei einer Drogentherapie steht nicht nur die physische Behandlung im Vordergrund, sondern auch die psychische. Psychische Probleme sind oftmals der Grund für den Einstieg in die Drogenszene. Um das Risiko eines Rückfalls zu vermindern, ist es daher erforderlich, dass der Abhängige sich diese Probleme bewusst macht und anschließend bewältigt.

Heutzutage sind viele verschiedene Drogen im Umlauf. Angefangen von Marihuana, bis hin zu XTC, Kokain und schließlich Heroin. Eine große Gefahr geht auch von den neuen Designer Drogen aus. Die Gründe warum Menschen zu Drogen greifen sind unterschiedlich. Manchmal will man einfach nur dazugehören, seine Neugierde befriedigen, etwas Aufregendes erleben oder aber erdrückende Probleme und Sorgen im Drogenrausch vergessen. Anfangs sind Drogen die vermeintliche Lösung eines Problems, doch schon bald entpuppen sich die Rauschgifte selbst als Problem. Doch dann ist es meist schon zu spät, denn durch den Missbrauch entsteht die Sucht. Das schwierigste für Betroffene ist die Sucht als eigentliches Problem Ihres Lebens wahrzunehmen. Doch dies ist der erste wichtige Schritt für eine erfolgreiche Drogentherapie. Nur wer wirklich dazu bereit ist sein Leben von nun an selbst in die Hand zu nehmen und neu zu gestalten, hat eine gute Chance, dass die Drogentherapie erfolgreich ist.

Wer sich dazu entschiedet eine Drogentherapie zu machen, hat schon mal den ersten wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Als erstes nimmt der Abhängige Kontakt mit einer Beratungsstelle oder einem Arzt auf, danach ist ein körperlicher Entzug in einer Entzugstation erforderlich. Die psychische Behandlung erfolgt in einem dafür geeigneten Therapiezentrum. Bei der Langzeittherapie lernen Abhängige ihr Leben ohne Drogenkonsum zu gestalten, die Erfolgschance der Ausstiegsorientierten Drogentherapie liegen bei etwa 40%. Patienten haben nach der Langzeittherapie auch die Möglichkeit anschießend eine Adaptionsphasentherapie zu machen. Bei der Adaptionsphasentherapie sind die Eingliederung in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt die primären Ziele. Zudem gibt es auch spezielle Nachsorgeeinrichtungen. Gerade Jugendliche oder gerade Volljährige werden hier therapeutisch behandelt, im Vordergrund steht ebenfalls die Integration in die Schule oder den Beruf, aber die jungen Leute werden auch psychologisch betreut. Diese Einrichtungen können aber auch von Erwachsenen besucht werden, Nachsorgeinrichtungen sind im Normalfall in fast jeder Großstadt anzutreffen.


Erstellt am: 26.10.2011 um 12:59 Uhr - von: admin - Kategorie(n): Drogen, Drogentherapie


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